Ndili bwino 

„Uns geht’s gut“heisst das auf Chichewa, die am meisten gesprochene Sprache hier in Malawi. Nach einer etwas umständlichen Reise nach Lilongwe, wurden wir herzlich von James und Kennedy empfangen. Sie betreiben und koordinieren gemeinsam die Projekte hier vor Ort für die Zikomo Foundation. Zikomo bedeutet übrigens „Danke“, ein Dankeschön den Malawern, dass sie der Hoffnung eine Chance geben. Kennedy hat uns bisher die verschiedenen Projekte gezeigt.  

Der erste Eindruck zählt, sagt man. Als wir mit Kennedy zum Kindergarten der Zikomo fuhren, war es für uns etwas noch nie erlebtes. Die Armut dieser Menschen zu sehen, erschütterte uns. Dort gibt es keinen Strom, kein fliessendes Wasser und schon gar kein Abwasser. Aber vor allem den Menschen in die Augen zu schauen und das Elend zu erkennen, war prägend. Dann kamen wir beim Kindergarten an: 177 Kinder auf einer Oase der Freude, der Hoffnung und der Liebe. Sie spielten, lachten und können so für einen Augenblick die Situation, aus der sie kommen, vergessen.

Wir besuchten zudem das Waisenhaus und das Jugendgefängnis, welche beide durch die Zikomo Foundation unterstützt werden. Im Waisenhaus werden die Kinder ab Geburt bis zu 3 jährig aufgenommen, bevor sie wieder zurück zur Familie gehen oder adoptiert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt können wir diese Projekte noch einzeln genauer vorstellen.

Die Eindrücke sind so stark, wir sind froh, dass wir hier bei James und seiner Frau Memory leben dürfen. Ihre Art ist erfrischend, auch für uns. Hier wird alles geteilt. Momentan erfahren wir hier viel über die Probleme in diesem Land, eines der ärmsten der Welt. Auch über die Probleme werden wir noch mehr erzählen. Doch in dieser so grossen Armut haben die Leute die Hoffnung nicht aufgegeben. Let hope rise! So der Slogan der Zikomo foundation.

In diesem Sinne hoffen wir, uns nun bestens hier einbringen zu können…