Lake Malawi

Nach mehr als 3 Wochen in Lilongwe, wo wir vor allem in den Projekten der Zikomo Foundation mitarbeiteten, planen wir einen kurz-Trip zum Lake Malawi. Wenn man einen Malawer fragt, was man in seinem Land gesehen haben muss, dann ist es dieser See. Um auch etwas vom öffentlichen Verkehr zu erleben, beschliessen wir, mit dem Bus zum Senga Bay zu fahren, wo wir bereits in der Lodge Cool-Runnings reserviet haben. Um zum Busterminal in Lilongwe zu gelangen, kämpfen wir uns erstmal duch den mühsamen Stau, glücklicherweise bringen uns Amy und Manuel mit dem Auto. Schnell haben wir mit der Hilfe von Memory den richtigen Bus gefunden, der nach Salima fährt. „Er ist schon halb voll, der fährt sicher bald los“ denken wir. Als nach 15 min noch nichts geschieht, begebe ich mich auf die Suche nach Sonnencrème. In einem Land mit sooo viel Sonne sollte sich ja leicht ein Sonnenschutzmittel finden lassen. Ich habe die Rechnung aber ohne die Malawer gemacht, die wegen ihrer Hautfarbe ja gar kein Sonnenschutzmittel brauchen!! Erfolglos kehre ich zum Bus zurück. Nach 2 Stunden ist er genug gefüllt, über 30 Personen und mit sehr viel Gepäck (der Bus ist für max. 25 Personen gedacht).

Nach fast 3 Stunden Fahrt kommen wir in Salima an, für Franken… Die einzige weisse Frau, die wir sehen, sprechen wir auf unser Sonnencrème-Problem an. Nur zu gut kennt sie das und hat zum Glück eine Tube für uns im Auto. Mit dem Minibus gehts danach zum Senga-Bay. Unglaublich, in einem 12-Plätzer reisen 20 Personen. 

Die Reise hat sich gelohnt, die Lodge ist sehr friedlich und der See wahnsinnig schön. Zum Nachtessen geniessen wir den Jumbo-Fisch, den es nur im Lake Malawi gibt.

Nach einem verbummelten Tag am Strand dieses grossen Sees, beschliessen wir, zusammen mit Amy und Manuel, die ebenfalls zu uns gestossen sind, sowie Simone, einem Italiener, der in der gleichen Lodge lebt, zu der nahegelegenen Insel zu fahren. Peter, so heisst unser Malawanischer Guide, bringt uns herüber. Beim Schnorchel können wir die grünen und blauen Fische betrachten. Es gibt ca. 500 Fischarten, welche nur im Lake Malawi zu finden sind. So auch unser Mittagessen, ein von unserem Guide zubereiteter riesiger Butterfish 🙂 

Mit einem Kamboo-Fish zum Abendessen, auch den gibts natürlich nur hier, lassen wir den Tag ausklingen. Im Kalender haben wir das Datum für die Tabletten gegen den Billharzia-Wurm schon gesetzt. Ca. 100’000 Menschen sterben jedes Jahr an diesem Wurm, der mit den besagten Tabletten aber unschädlich gemacht werden kann. Dies ein weiteres Naturphänomen, mit welchem die Menschen hier zu kämpfen haben (nebst Malaria, Hitze, usw…).

Am Sonntag fahren wir dank Amy und Manuel gemütlich mit dem Auto nach Lilongwe zurück. Im Vergleich zur Busfahrt vom Donnerstag (mit Wartezeit rund 6 Stunden), erreichen wir Lilongwe nach knapp 1.5 Stunden! 

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