Paracas und Nasca

Nach unserem „Höhenflug“ in Huaraz, ging es wieder an die Küste, nach Paracas. Dort verbrachten wir zwei Nächte, resp. knapp drei Tage. Denn ich (Deborah) lag einen Tag krank im Bett (mir hat wohl der Höhenunterschied etwas zugesetzt). Währenddessen erkundete Gabriel das Naturschutzgebiet um die Paracas-Halbinsel joggend. Am letzten Tag sind wir zu den Islas Ballestras gefahren, welche bekannt sind für die vielen Tiere von der Möwe, über kleine Pinguine, Robben und ganz viel andere Vogelarten.


Nach dieser Besichtigung ging es direkt weiter nah Ica, resp. zur „Wüstenoase“ Huacachina. Speziell daran ist die Wüste, die auf einmal auftaucht. Aber sonst ist es eher ein sehr touristischer Ort, wo die Touristen sich mit einer Buggie-Fahrt einen Adrenalin Schub holen können…nichts was uns zusagt, wir bevorzugen die „gemütlichere“ Variante und gehen zu Fuss die Wüstenberge hinauf (unsere Schuhe sind jetzt immer noch voller Sand ;-)). 

Am späteren Abend erreichen wir nach einer gemütlichen Busfahrt unser Hostel in Nasca. Hier erleben wir viel der Nasca-Kultur. Zum einen die Gräber von Chauchilla, die Pyramiden von Cahuachi und die Cantalloc Äquadukte. Die Nasca waren eine beeindruckende Kultur. In einem der trockensten Gebiete der Erde, es regnet durch. 1 Stunde pro Jahr, drehte sich in deren Kultur vieles um das Wasser. Die ausgeklügelten unterirdischen Äquadukte zur Bewässerung der Felder, aber auch riesige Wassertanks in den Pyramiden zeugen davon – erbaut vor 3000 Jahren. Ein Highlight war der Rundflug über die Geoglyphen und am Abend die Erklärungen der verschiedenen Theorien dazu, unter anderem jene von Maria Reiche, welche der Stadt sehr viel gegeben hat und entsprechend geehrt wird. Die über 230 Figuren mit einer Grösse von mehreren hundert Metern entstanden teils der Götteranbetung oder auch aufgrund der astronomischen Konstellationen.

An unserem letzten Tag geht es mit dem Mini-Bus (Collectivo) in die Berge zum Reserva Nacional Pampas Galleras. Die 90km lange Fahrt dauerte 2 Stunden ehe wir eine Höhe von 4000m erreichten. Dort leben über 4000 Viquñas, das sind 70% dieser Art welche genau in diesem Park leben. Sie sind für ihre Wolle bekannt, welche auf dem Markt einen hohen Preis erzielt. Die Tiere werden einmal jährlich bei einem traditionellen Anlass geschorren. Eine freiwillige Helferin zeigte uns das kleine Museum und erklärte uns viel Interessantes zum Nationalpark. Neben diesen Tieren hatten wir das Glück, einen Andenfuchs, drei Pferde und eine weitere Lama Art zu sehen. Nicht nur diese Tiere aus nächster Nähe erblicken zu können, sondern auch die gewaltige Steppenlandschaft waren eindrücklich. Leider zeigten sich die Condore nicht. Die Rückfahrt war dann etwas komplizierter, doch nach 1,5 Stunden am Strassenrand im Nirgendwo stehend, kam schliesslich ein Minibus vorbei, der uns abenteuerlich wieder ins Tal brachte.

Nach diesem spannenden  Aufenthalt in Nasca, geht es nun weiter nach Arequipa.

!Hasta luego!

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