Auf den Spuren der Inkas – Machu Picchu

Vor über einem halben Jahr haben wir das Trekking für den Machu Picchu gebucht, also war es unser einziges fixes Datum dieser Reise. Plötzlich war es dann soweit und wir starteten das viertägige Trekking auf dem originalen Inka Trail mit unserem Guide Francisco und vier weiteren Touristen. Der Trail führte über drei Pässe, wovon einer auf 4200 M.ü.M. liegt und betrug im Gesamten 45 km. Wir übernachteten in diversen Zelt-Camps. Die ganze Camping Ausrüstung und die Verpflegung wurden von Einheimischen „Porters“ hinauf und hinunter geschleppt. Man bedenke dass ihre Rucksäcke rund 25kg betrugen…. und sie die Berge rauf und runter gerannt sind! Dabei hatten sie meistens ein Lächeln auf den Lippen, wir waren sehr beeindruckt… (Jedoch konnte man entsprechende Folgen bei älteren Portern mit krummen Rücken und Fussproblemen erkennen). Kulinarisch wurden wir verwöhnt, wir haben bei diesem Trip wohl eher zugenommen 😉

Während dem ganzen Inka-Trail entdeckten wir immer wieder Inka Ruinen, welche früher zur Landwirtschaft, als Militärstützpunkt, als Unterkunft oder als Opfertempel dienten. Die Inka-Kultur, welche uns Francisco mit vielen Anekdoten näher brachte, ist wirklich bemerkenswert und machte den Pfad zu einem Erlebnis. Inkas leisteten Arbeit für das Gemeinwohl, durften nicht lügen, stehlen oder untätig sein und respektierten (oder eher verehrten) die Muttererde (Pachamama) wie auch Sonne, Mond und Wasser. Noch heute leben Andine Dörfer in Gemeinschaften ohne Geld und dem daraus resultierenden Materialismus. Eine Kultur, von welcher wohl viel zu lernen ist…


Am letzten Tag hiess es dann um 3.00 Uhr aufstehen, damit wir möglichst weit vorne beim Kontrollposten zum nahegelegenen Machu Picchu Einlass erhielten. Man bedenke, dass am selben Tag dies noch weitere 493 Menschen vor hatten…Dort mussten wir rund 2h in der Kälte ausharren (das machte definitiv keinen Spass), bevor um 5.30 Uhr die Tore geöffnet wurden. Von dort aus mussten wir ca. noch eine knappe Stunde bis zum Aussichtspunkt „Sungate“ laufen, wo wir einen unglaublichen Blick auf den Machu Picchu erhielten. 

Das Bild welches sich uns zeigte war unglaublich! Zusammen mit unserem Guide gingen wir die Stadt anschauen und erfuhren einiges über dessen Entstehung und Entdeckung, welche eher zufällig geschah. Wir hatten zudem Glück mit dem Wetter und genossen die warme Sonne, bevor es schon bald mit dem Zug und Bus wieder nach Cusco zurück ging.

Für uns war dieses viertägige Trekking mit dem Machu Picchu als Höhepunkt ein definitives Highlight! Wir waren erschöpft aber glücklich und freuten uns nach vier Tagen schwitzen und frieren (vor allem in der Nacht im Zelt) auf eine warme Dusche im Hostel in Cusco 😉

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