Cusco und Rainbow Mountain

Vor, zwischen und nach unseren Ausflügen in den Dschungel und zum Machu Picchu, genossen wir die schöne und sehr touristische Stadt Cusco. Wir gingen diverse Stätten der Inkas besuchen. Die Meter hohen Bauten aus Stein und die Perfektion ist wahnsinnig! Richtig unvorstellbar, wie die Inkas diese Stätten aufgebaut haben (Für die Stadt Sacsayhumán sollen 40’000 Menschen 70 Jahre lang gearbeitet haben). Etwas ausserhalb von Cusco, besuchten wir die „Salinas de Maras“. Es handelt sich hierbei um tausende von Salz-Becken, aus welchen jetzt noch Salz abgebaut wird. 

Zudem verbrachten wir viel Zeit im Café Français, wo wir uns mit richtigem Baguette, Pain aux Raisain und gutem Café verwöhnen liessen. Natürlich wollten wir endlich ein „Cuy“ = Meerschweinchen essen. Wir waren sehr gespannt und freuten uns auf diese Speise. Schön sieht es schon nicht aus….und lecker war es irgendwie auch nicht :-/ Gabriel hatte zudem eine allergische Reaktion, was uns den Appetit dann definitiv verdorben hat. Tja, Meerschweinchen steht zukünftig nicht mehr auf unserem Speiseplan!

Nach Cusco entschieden wir uns, den „Cerro de siete colores“ = Rainbow Mountain auf eigene Faust zu entdecken. Im Tourismusbüro sagte man uns, wir sollten besser eine Tour buchen. Wir liessen uns aber nicht von unserem Plan abbringen und fuhren mit einem einheimischen Bus nach „Pitumarca“, ein überhaupt nicht touristisches Dorf in der Nähe des Rainbow Mountain. Das Mittagessen (Suppe und Hauptspeise für 4 Soles = CHF 1.20) nahmen wir bei einer symphatischen Frau ein, welche uns auch gleich ein Zimmer organisierte. Jetzt mussten wir nur noch herausfinden, wie wir denn zum Berg hinauf kommen. Etliche Einheimische sagten, dass Morgens um 4.00 Uhr ein Bus in diese Richtung fährt. Also standen wir früh auf und gingen zum Plaza…wir warteten vergebens 30min, bis ein Taxifahrer (Laurentino) uns anbot, für 120 Soles dort rauf zu fahren. Wir überlegten nicht lange, denn ein Bus schien nicht zu fahren (erfuhren wir dann von den  anderen Frühaufsteher) und so fuhren wir in einem ungeheizten Taxi auf rund 4000 M.ü.M. hinauf. Es war eisig kalt (um 5.30 Uhr). Wir waren froh, als wir loslaufen konnten. Laurentino begleitete uns lieber als im eiskalten Taxi zu warten (und das in Lederschuhen und ohne Getränk/Profiant). Die Luft war schon dort sehr dünn, dazu kam die Kälte. Umso schöner war die Umgebung mit den Alpacas und Lamas (die waren noch am Schlafen) und den Bergen. Mir machte die Höhe zunehmend zu schaffen, also liess ich Gabriel schon mal springen. Laurentino blieb derweil bei mir und erzählte mir Diverses (natürlich habe ich die Hälfte nicht verstanden und einfach genickt, denn ich musste mich auf meine Atmung konzentrieren ;-)). Ich war froh, als ich endlich zu Gabriel auf rund 5100 M.ü.M. aufschliessen  konnte. Die Aussicht war gigantisch, der Rainbow Mountain und ein Eisberg in der Nähe, einfach WOW! Das Beste daran, wir konnten die Aussicht ohne alle anderen hunderte Touristen geniessen, welche nach uns hinaufströmten. Wir hatten den Berg quasi für uns alleine. Ein sehr gelungener Ausflug und eine wunderschöne Erinnerung 🙂

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