Antofagasta, Iquique, Putre

Unsere Reise führte uns von San Pedro de Atacama hinunter an die Küste nach Antofagasta. Keine schöne Stadt, aber dafür übernachteten wir im bisher schönsten, saubersten und gemütlichsten Hostel auf unserer Reise. Wir lassen es uns auch kulinarisch gut gehen und kochen 1.2 kg frisches Fischfilet vom Fischmarkt zum z’Nacht. Zudem unternahmen wir mit dem öffentlichen Bus (uns wurde fast übel…) einen Ausflug zur Küste, um das einzige Ausflugsziel von Antofagasta zu besichtigen, während die Chilenen im Fussballfieber auf einen Sieg gegen Deutschland am Confed-Cup hofften.

Weiter ging es über Iquique und Arica nach Putre auf 3500 M.ü.M. Hier hatten wir jeden Tag wunderbares Wetter, wobei es in der Nacht durchaus -12 Grad wurde. Gabriel bestieg wieder einen 5000er Berg (cerro Guaneguane), während ich es ruhig angehen liess, denn die Höhe machte mir bereits bei der Ankunft in Putre Mühe. Die Aussicht auf den immensen Parinacota (Vulkan) und den Lauca Nationalpark war unglaublich.

Am zweiten Tag machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Weil es bei Gabriel tags zuvor so gut mit Autostopp geklappt hat, beschlossen wir, anstatt mit einer Tour die Gegend zu besichtigen, mit Autostopp und zu Fuss zu gehen. Nach einer Stunde warten, hielt ein riesiger LKW und nahm uns mit. Ca. eine Stunde tukerten wir mit dem bolivianische LKW Fahrer weiter hinauf. Oben angekommen, liefen wir durch wunderschöne Landschaften und begegneten dabei mehreren Anden-Hasen. Auf dem Weg zu unserem Ausflugziel, begegneten wir einem sehr fröhlichen und herzlichen Hund, wir nannten sie Struppi. Sie begleitete uns während 3 Stunden, obschon wir ihr versuchten klar zu machen, dass sie wieder zurück in ihr Dorf gehen sollte. Sie amüsierte sich alle Tiere wie Vikuñas, Enten und Anden-Hasen zu verscheuchen, um uns super Fotos zu verderben… Wir zogen bereits in Erwägung, das BLV für eine Einfuhrbewilligung anzufragen, so sehr ist uns dieser Hund ans Herz gewachsen. Beim Ziel angekommen, einem See mit dem dahinterliegenden Vulkan, genossen wir die Ruhe und die unglaubliche Kulisse bei einem Honig-Schnitteli. Immer wieder sagten wir Struppi, sie solle nach Hause gehen. Als wir dachten, dass sie es nun begriffen hat, tauchte sie auf einmal wieder neben uns auf. Sie setzte wohl sehr viel Hoffnung in uns, dass wir sie mitnehmen würden… Schweren Herzens mussten wir sie bei der Strasse, wo wir ein Auto fanden, welches uns bis nach Putre mitnahm, stehen lassen 😦

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s